Winter, Sara

DAS INTERVIEW ZUM FESTIVAL : Sara Winter

Guten Morgen aus Kreta. Im Rahmen dieser Serie wollen wir Ihnen vorab alle Autoren/Innen vorstellen, die an unserem Festival teilnehmen. Heute ist Sara Winter unser Gast:

SaraWinter-300x281

Sara Winter wurde 1967 in Mannheim geboren und lebt seit 2012 mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Rheinland- Pfalz. Eine Jugend voller Bücher, eine kaufmännische Ausbildung, Jahre der Berufstätigkeit und ein Studium brachten sie schließlich zu ihrem Traumjob, dem Schreiben. 2006 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, einen Kriminalroman, aber schon da hatte sie den Wunsch, Liebesromane zu schreiben. So hat sich auch in die dann folgende Krimireihe eine Liebesgeschichte eingeschlichen. Nach mehreren Veröffentlichungen ist es nun soweit: „Neue Schwester, neues Glück“ erschien im Traumstunden Verlag. Sara begeistert sich neben dem Schreiben für Weihnachten, das Gärtnern und alte Gebäude. Besonders im Herbst genießt sie Spaziergänge im nahen Wald mit ihrem Mann. Ihr Herz schlägt für Schottland und England, den britischen Lebensstil und die herrliche Landschaft dort. Ihre Hochzeitsreise führte denn auch in die wild-romantischen Highlands, wo Fahren im Linksverkehr und die Suche nach Nessie nur zwei von zahlreichen Abenteuern waren.

 

Und hier ihre Antworten auf unsere Preisfragen:

 

Wenn Sie nur 5 Worte haben, um sich selbst zu beschreiben. Was würden Sie sagen? Liebt Herbst, Weihnachten, Schokolade, Schottland. 😉

Was war Ihr Lieblingsbuch als Kind und als Jugendlicher? „Bille und Zottel“ von Tina Caspari – das war eine ganze Reihe, es ging um Pferde und war lange Zeit mein ungeschlagener Favorit.

Was lesen Sie heute am liebsten? Liebesromane und Krimis. Von den Pferde bin ich etwas abgekommen, freue mich aber immer noch, wenn welche im Buch auftauchen.

Gibt es auch Bücher, die Sie nur gezwungenermassen gelesen haben? Ja, da würde mir die komplette Pflichtlektüre in der Schule einfallen, von den Klassikern bis zu problemwälzenden Jugendbüchern, die sicher pädagogisch sinnvoll waren, aber nicht wirklich Spaß machten. Heutzutage lese ich nicht mehr alles; wenn ich mich mit einem Buch nicht anfreunden kann, lege ich es wieder weg.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? In erster Linie durchs Lesen und dann durch den Wunsch, mir eigene Geschichten nicht nur auszudenken, sondern sie auch schriftlich festzuhalten.

Welches Genre lesen Sie selbst am liebsten? Ich glaube, das wechselt gerade. Lange Zeit habe ich am häufigsten Krimis gelesen. Ich mag aber auch zwischendurch mal Fantasy oder einen Thriller. Liebesromane sind für mich immer aktuell, auch wenn ich sie nicht ganz so häufig lese.

Wer ist für Sie der bedeutendste lebende Mensch? Auch wenn ich nicht katholisch bin – momentan ist es vielleicht der neue Papst, Franziskus. Mal ganz abgesehen von allem, was man über seine Vergangenheit weiß oder sagen mag – was ich bisher von ihm mitbekommen habe, ist vielversprechend. Ein Kirchenoberhaupt, das sich nicht von der Macht hinreißen lässt, sondern den Kern

 

 

des christlichen Glaubens verfolgt, kann viel Gutes bewirken. Auch, wenn ich selbst ihn nicht als mein geistliches Oberhaupt sehe, ist er das für sehr viele Menschen auf dieser Welt. Sein Einfluss ist groß.

Wen bewundern Sie am meisten? Ich könnte zwar keine Namen nennen, aber ich bewundere es, wenn Menschen trotz Erfolg und Berühmtheit bescheiden bleiben und nicht darauf fixiert sind, an ihrem Image zu feilen.

Wenn eine gute Fee vorbeikäme und Sie hätten drei Wünsche frei. Was würden Sie sich wünschen? Mit meinem Mann zusammen glücklich und gesund uralt zu werden; ein wundervolles, geschichtsträchtiges Haus in Schottland; und dass einige meiner Romane verfilmt werden und ich bei der Besetzung Mitspracherecht habe. J

Sie nehmen an einem dt.griech. Lesefestival teil. Erzählen Sie uns ein wenig über Ihr Verständnis des dt.-griech. Verhältnisses und wie Sie denken und was Sie sich für die Beziehungen beider Länder wünschen. Da gibt es bereits viele Jahre ein gutes Verhältnis zueinander. Schon lange sind Menschen griechischer Herkunft und Kultur in Deutschland zuhause und haben uns beispielsweise ihre Küche mitgebracht. Wer war nicht schon mal griechisch essen und hat es genossen? Andererseits ist Griechenland ein solch interessantes Land für Reisen. Eine meiner spannendsten Urlaubsreisen habe ich in Griechenland verbracht. Daran denke ich tatsächlich noch oft zurück. An die Sommerhitze, die kulturellen Ziele wie Athen, die Meteoraklöster, den Markt in Saloniki, die phantastischen reifen Früchte, die man an der Straßenecke kaufen konnte. Danach schmeckt alles, was man hier bekommt, fade. Ich hoffe, dass die Beziehung gut bleibt, trotz aktueller Krise und allem. Ich wünsche dem griechischen Volk das Beste für die Zukunft und dass es die Hoffnung und den Willen, etwas zum Besseren zu ändern, nicht verliert.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Abgesehen von den Wünschen an die Fee? J Es wäre für mich ein Traum, vom Schreiben leben zu können. Im Moment ist es leider nicht so, aber die Hoffnung bleibt.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s