Ludmann-Schneider, Ingolf

DAS INTERVIEW ZUM FESTIVAL: Ingolf Ludmann-Schneider

Guten Morgen aus Kreta.  Im Rahmen dieser Serie wollen wir Ihnen vorab alle Autoren/Innen vorstellen, die an unserem Festival teilnehmen.  Heute ist Ingolf Ludmann-Schneider  unser Gast:

autor ingolf ludmann-schneider klein

Ingolf Ludmann-Schneider  hat ein bewegtes Leben hinter sich. Geboren 1968 war der Autor in einem Kloster, absolvierte eine Ausbildung bei der Bahn und lernte später Altenpfleger.Im Zuge seiner Tätigkeit als Pfleger ließ er sich zum Sterbebegleiter ausbilden.Die Frage nach dem Sinn von Tod erscheint bei einer solchen Tätigkeit logisch. Seine Texte zeugen von viel Feinfühligkeit. Zu seinen Steckenpferden gehörte schon immer die Liebe zur Natur und den Tieren. So entdeckte er die Tierkommunikation für sich als Hobby. Der Autor lebt heute mit seinem Dalmatiner in Berlin.

Und hier seine Antworten auf unsere Preisfragen:

Wenn Sie nur 5 Worte haben, um sich selbst zu beschreiben. Was würden Sie sagen?

Lebensbejahend, zielstrebig, ausdauernd, wissbegierig, hilfsbereit

Was war Ihr Lieblingsbuch als Kind und als Jugendlicher?

Ich muss gestehen, dass ich erst mit 21 angefangen habe, mich für Bücher zu interessieren. Die Musik stand mir an sich näher. Ich verrate ihnen aber gern, welches Buch ich als erstes gelesen und welches ich im Laufe meines Lebens bestimmt mehr als hundertmal verschenkt habe. Das Buch von Gordon Merrick „Ein Fall von Liebe“.

 

Was lesen Sie heute am liebsten?

Da ich beruflich viel lese, gönne ich es mir privat, vorlesen zu lassen. Dabei greife ich auf Hörbücher zurück. Das hat für mich den Vorteil, dass ich damit gut entspannen kann. Um nur einige zu nennen: Die Päpstin, Reise zum Mittelpunkt der Erde, Gespräche mit Gott, Der Goldene Kompass. Besonders zu erwähnen ist „Das Land der Verheißung. –  Ein franziskanischer Weg zur Heilung der Erde“. Dieses Buch empfehle ich wirklich als Hörbuch und beim Hören Wachsamkeit und Ruhe.

Wenn ich Printausgaben lese, dann sind es meist Fachbücher, die aufzuzählen den Rahmen sprengen würde.

 

Gibt es auch Bücher, die Sie nur gezwungenermaßen gelesen  haben?

Nein und heute sage ich dazu, es gibt Bücher, wo jeder Mensch froh drüber sein sollte, wenn er gezwungen würde, sie zu lesen.

 

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Diese Frage möchte ich mit einem Zitat beantworten aus  dem Interview, welches zur Veröffentlichung meines Buches geführt wurde.

Zitat:

„Herr Ludmann-Schneider, was hat Sie dazu bewogen dieses Buch zu schreiben?“

„Bewogen ist der falsche Ausdruck. Ich wurde gebeten von Freunden und Bekannten eine thematische Arbeit einer Ausbildung zu einem Buch zusammenzufassen und das habe ich dann getan.“

 

Welches Genre lesen Sie selbst am liebsten?
Da bin ich wirklich nicht festgelegt. Ich bin ein Genussmensch und dabei Leidenschaftlich. Bücher sind die Vitamine der Seele.

 

Wer ist für Sie der bedeutendste lebende Mensch?

Dafür brauch ich nicht überlegen.  Durch meine Geburt fand ich den Weg zu meinen Adoptiveltern, also genau genommen sind es die Menschen, die mir das Leben schenkten und meine Eltern, welche für mich die größte Bedeutung haben.

Seit 12 Jahren kommt natürlich mein Mann dazu, der in Liebe

viele meiner Pflichten übernommen hat, damit ich den Rücken frei habe.

 

Wen bewundern Sie am meisten?
Den Heiligen Franziskus von Assisi.

 

Wenn eine gute Fee vorbeikäme und Sie hätten drei Wünsche frei. Was würden Sie sich wünschen?
Ich würde sie bitten, jemandem anderen 3 Wünsche zu erfüllen. Mit dem besonderen Auftrag, einen Menschen zu wählen, der es in meinen Augen verdient hat, dass sie es tut. Nein, das hat nichts mit Selbstlosigkeit zu tun, aber mir sind in meinem Leben schon so viele Wünsche erfüllt worden, dass ich mich mit denen freuen möchte, die durch die Fee endlich mal einen Wunsch erfüllt bekommen.

 

Sie nehmen an einem dt.griech. Lesefestival teil. Erzählen Sie uns ein wenig über Ihr Verständnis des dt.-griech. Verhältnisses und wie Sie denken und was Sie sich für die Beziehungen beider Länder wünschen.
Nun was soll man dazu sagen? In Partnerschaften gibt es immer Höhen und Tiefen, das ist auch normal. Ich beschäftige mich an sich nicht oft mit den Verhältnissen zweier Länder und deswegen kann ich dazu keine Stellung nehmen. Mir haben die Griechen nichts getan.

Was ich mir wünsche für die Beziehungen beider Länder ist das, was ich mir für alle Länder auf der Welt wünsche. Pax et Bonum.

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Pax et Bonum
Pax et Bonum kann man ins Deutsche mit „Frieden und Wohlergehen“ übersetzen.

Ja und das möchte ich allen wünschen für jeden Tag.

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