Fuchs-Gamböck, Michael

DAS INTERVIEW ZUM FESTIVAL: Michael Fuchs-Gamböck

Guten Morgen aus Kreta.  Im Rahmen dieser Serie wollen wir Ihnen vorab alle Autoren/Innen vorstellen, die an unserem Festival teilnehmen.  Heute ist unser Gast: Michael Fuchs-Gamböck.

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Der Autor Michael Fuchs-Gamböck, der seit 2011 in Diessen am Ammersee zu Hause ist, gewann 1985 den Literatur-Nachwuchspreis des Theaterfestivals München. Der ausgebildete Redakteur hielt sich mehrere Jahre in Japan und Italien als Kulturkorrespondent für verschiedene Pressebüros auf. In Italien arbeitete er als Redaktionschef eines zweisprachigen Radiosenders. Von 1989 bis 1994 war er Ressortleiter bei der deutschsprachigen Ausgabe des Zeitgeist-Magazins „Wiener“, später in gleicher Funktion beim „Playboy”. Seit 1995 ist er Freier Autor, u. a. für Cosmopolitan, Focus, Musikexpress, Marie Claire.

Aktuell gibt es von Fuchs-Gamböck rund drei Dutzend Buchveröffentlichungen, u. a. autorisierte Biografien über Xavier Naidoo, James Blunt oder Genesis, außerdem Interviewsammlungen von Gesprächen mit Madonna, den Rolling Stones, David Bowie etc. („Ich hatte sie alle! – Tee mit Madonna, Cognac mit Ron Wood. 40 Anekdoten aus 20 Jahren Rock & Roll-Irrsinn“) 2011 ist darüber hinaus sein Gedichtband „Die Lady kommt pünktlich“ erschienen.

Mit seiner neuesten Arbeit, den Romanen „Volksmusik – Abgefuckt – Liebe“, zeigt der gebürtige Friedberger eine weitere Seite seines künstlerischen Schaffens.

Bei diesem Werk handelt es sich um ein Wendecoverbuch, also „Zwei in Einem“.

Weitere Informationen über den Autor http://www.fuchs-gamboeck.de

Und hier ihre/seine Antworten auf unsere Preisfragen:

Wenn Sie nur 5 Worte haben, um sich selbst zu beschreiben. Was würden Sie sagen?

Gerecht, humorvoll, spontan, sehnsüchtig, ehrlich.

Was war Ihr Lieblingsbuch als Kind und als Jugendlicher?

Als Kind war es Tolkiens „Der kleine Hobbit“, als Jugendlicher Hesses „Steppenwolf“.

Was lesen Sie heute am liebsten?

Romane etwa von Boyle, Auster, Djian, De Carlo, Irving u. v. a., politische Sachbücher, unbedingt zu empfehlen: Harald Welzers „Selbst denken“, das Wege aus einer rein marktwirtschaftlichen und damit anti-humanen Politik hin zu einer Gesellschaft von autarken Personen führt, die gemeinsam ein neues politisches Weltbild kreiert.

Nicht zu vergessen das Buch „Jenseits, Tod und Sterben von Ingolf Ludmann-Schneider, ein klasse Buch zu drei großen Tabuthemen. Ein Buch, das jedem die Möglichkeit gibt, sich ohne Angst diesen Themen zu nähern. Durch dieses Buch und den Autor kam auch der Kontakt zum Pax et Bonum Verlag zustande, in dem ich jetzt das Wendecoverbuch, also „Zwei in Einem“.  Titel: „Volksmusik – Abgefuckt – Liebe“ veröffentlicht habe.

Gibt es auch Bücher, die Sie nur gezwungenermaßen gelesen  haben?

Da fällt mir speziell Cäsars „De Bello Galileo“ als Schüler am Gymnasium ein – was für ein langweiliger, selbstgefälliger Müll …

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Durch meinen Großvater mütterlicherseits, der mir mit 3 Jahren das Lesen und Schreiben beibrachte, und der mir auf dem Kanapee liegend stundenlang selbst erfundene Geschichten erzählt hat, mit ihm und mir als Helden, stets mit Happy End.

Welches Genre lesen Sie selbst am liebsten?

Belletristik, gefolgt von politischen Sachbüchern; ab und an kann auch mal ein Krimi drunter sein.

Wer ist für Sie der bedeutendste lebende Mensch?

Papst Franziskus, auf den ich insofern große Stücke setze, weil er der Menschheit die ursprüngliche Lehre von Jesus zurückbringt.

Wen bewundern Sie am meisten?

Jesus Christus, gefolgt von Mahatma Gandhi.

Wenn eine gute Fee vorbeikäme und Sie hätten drei Wünsche frei. Was würden Sie sich wünschen?

Die Abschaffung von Geld, da Geld der Inbegriff jeglichen Übels ist. Die Aufhebung jeglicher Vorurteile unter den Menschen, auch sie eines der menschlichen Grundübel. Einen gnädigen Tod, verbunden mit Wiederauferstehung in einer besseren Welt.

Sie nehmen an einem dt.-griech. Lesefestival teil. Erzählen Sie uns ein wenig über Ihr Verständnis des dt.-griech. Verhältnisses und wie Sie denken und was Sie sich für die Beziehungen beider Länder wünschen.

Für mich waren die Griechen immer die schwermütigsten unter den südeuropäischen Bewohnern – was durchaus als Kompliment zu verstehen ist, weil ich Schwermut, gepaart mit (fatalistischem) Humor, als Charakterzug sehr schätze. Was ich mir für die Zukunft der deutsch-griechischen Beziehungen wünsche: Dieselbe Beziehung zu haben wie ich zu meinem Freund Costa, der 14 Jahre lang mein Stammlokal in München betrieben hat – eine Freundschaft voller Respekt, Humor, Anteilnahme, viel gutem Souvlaki und noch mehr gutem Ouzo …

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Die Überwindung des menschenverachtenden, Gesellschaften sprengenden Turbo-Kapitalismus.

 Pax et Bonum Ihr Michael Fuchs-Gamböck

http://www.fuchs-gamboeck.de

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