Sampsounis, Sevastos

Sampsounis

Geboren 1966 in Darmstadt, in einer griechischen Gastarbeiterfamilie aus Thrakien, reiste als ›Kofferkind‹ zwischen Deutschland und Griechenland. Heute lebt er in Frankfurt, ist Mitbetreiber des CafeGrößenwahn und Inhaber des Größenwahn Verlags Frankfurt am Main. Er ist Illustrator für Kinderbücher.

Veröffentlichungen: ›Die EroberungsMesse‹ Gedichte (Vlg. Ploigos/Athen, 1995); ›Die gefährliche Angewohnheit desFühlens‹ Roman (Vlg. B. Kyriakidis/ Athen 2005); Illustrationen für ›Astropalamdas‹ Märchen, der Schriftstellerin Eleni Delidimitriou Tsakmaki (Vlg. Dromon/Athen 2009). Beim Größenwahn Verlag Frankfurt am Main ist seine Kurzgeschichte ›HIER KOMMST DU NICHT DURCH, MARIA‹ in der Anthologie ›Bewegt‹ erschienen. Sevastos P. Sampsounis schildert die Stationen einer Gastarbeiter- Frau, die sich durch drei Generationen erstrecken mit allen Nachwirkungen und Problematik der Emigration.

Sevastos liest in deutsch und griechisch aus den Büchern:

9783942223027

›Bewegt.‹ Anthologie, erschienen im Größenwahn Verlag, Frankfurt am Main, 2010

Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland ist 2010 50 Jahr alt geworden. Es wurde am 30. März 1960 unterschrieben und brachte eine große Welle von ›griechischen Gastarbeitern‹ nach Deutschland. Aus diesem Anlass, stellt die Gesellschaft der Griechischen AutorInnen in Deutschland e.V. als Herausgeber einer Anthologie mit Kurzgeschichten ihrer Mitglieder vor. Das Buch ist bewusst in zwei Sprachen herausgegeben. Der erste Teil auf Deutsch, wenn man es umdreht beginnt das Buch in griechischer Sprache von Anfang an. Durch diese „Bewegung“ wird der Leser gefordert die Last oder Bereicherung der Immigration wahr zu nehmen, denn die AutorInnen tragen Wurzeln ihrer Herkunftsfamilie in sich, mit allem Bräuche und Gebräuche, sprachigen sowie denkerischen Auseinandersetzungen. Sie tragen aber auch die Zukunft mit sich die „Bewegt“ bleibt in der heutigen Gesellschaftsform in Deutschland. Somit ist ein „Symbolbuch“ entstanden, das unter anderem die Seele der AutorInnen mit Migrationshintergrund wiedergibt.

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›Xenos in Griechenland‹ Anthologie, , Herausgeberin Ute Petkakis,erschienen im Größenwahn Verlag, Frankfurt am Main, 2011

Wenig bekannt ist, dass einige dieser deutschen Immigranten ih-rerseits ihr Leben in der neuen griechischen Heimat literarisch verar-beitet haben. Das brachte uns – den Größenwahn-Verlag und das Goethe-Institut Thessaloniki – auf die Idee, einen Wettbewerb auszu-schreiben: Gesucht wurden Kurzgeschichten, in denen die deutsch-sprachigen Auswanderer über ihr Leben als Xenos (= Fremder) erzählen sollten. Wir wollten erfahren, wie sie sich mit dem neuen Land, mit der neuen Mentalität und mit den oft sehr andersartigen Lebensumständen auseinandergesetzt haben.
Die zehn besten Kurzgeschichten sollten in einem Buch veröffent-lichen werden – falls diese Zahl zustande käme. Mit der dann erfolgten großen Resonanz auf unseren Wettbewerbsaufruf hatten wir nicht gerechnet – 53 Einsendungen trafen ein, die alle über das Leben in Griechenland berichteten. Es waren die verschiedensten literarischen Formen vertreten: Gedichte, Erzählungen und reine Aufzählungen von Lebensdaten. Die Qualität der Kurzgeschichten hat die Jury bewogen, die Anzahl der Erzählungen, die in die geplante Anthologie aufgenommen werden sollten, auf 19 zu erhöhen. Die ausgewählten Geschichten wurden ins Griechische übersetzt; so können auch die Partner und das grie-chischen Umfeld lesen, wie ihre deutschsprachigen Lebensgefährten und Nachbarn ihr Leben in der »Fremde« erfahren haben.

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